Die Energiewende ist dringender denn je! - Seminar zum Thema, 30.05.

Seminar mit Christian Breyer am 30. Mai 2011 an der Universität Leipzig

Die Energiewende ist dringender denn je. Die fossilen Brennstoffe verteuern sich knappheitsbedingt immer schneller und ihre Emissionen führen zu erheblichen ökologischen und zusätzlichen finanziellen Schäden, die erhebliche gesellschaftliche Subventionen darstellen. Die Kernschmelze in Fukushima hat diesen Aspekt allen wieder klar vor Augen geführt. Erneuerbare Energien bieten hierzu eine hervorragende Alternative. Doch deren Kosten und Nutzen sind aktuell heiß diskutiert und umstritten.

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Posted by juergenkasek 

"Ohne ein Umdenken wird es keinen Politikwandel geben- Bündnisgrüne fordern Klimaschutz ernster zu nehmen"

„Ohne ein generelles Umdenken in der Bevölkerung wird es nicht gelingen, die von der Stadt aufgestellten CO2 Reduktionsziele zu erreichen und den entscheidenden Schritt hin zu einer Klimaneutralen Stadt und damit in die postfossile Zukunft zu schaffen“, fasste Jürgen Kasek, Vorstandssprecher von BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN Leipzig die Ergebnisse der Leipziger Klimakonferenz, die am Dienstag Abend in Leipzig stattfand, zusammen.

„Insgesamt ist deutlich geworden, dass es nicht ausreichen wird, Ziele zu formulieren oder Planungen aufzustellen, wenn es nicht gelingt, die Bevölkerung stärker einzubinden und in einer breiten gesellschaftlichen Debatte über die Zielvorstellungen zu diskutieren“, so Kasek.

Leipzig hat die Möglichkeit eine Spitzenposition beim Thema „Klimaschutz“ einzunehmen. Hier besteht auch die Gelegenheit die vielen in Leipzig vorhandenen positiven Ansätze und Initiativen stärker mit einzubeziehen. Leipzig hat durch die Universitäten, das UFZ, das IFT, die Energiecity Initiative ein großes aber bislang bei weitem nicht ausgeschöpftes Potential.

Hier fehlt es vor allem auch an einem Umdenken der Handelnden Kommunalpolitiker. Gerade wenn man die Singulardiskussionen im Verkehrsbereich betrachtet, ist vielen Stadträten offensichtlich nicht klar, vor welchen Herausforderungen und Chancen wir stehen.

Schon heute besteht die Möglichkeit auch Altbauten auf Passivhausstandard zu sanieren und damit den Energieverbrauch massiv zu senken. Diese Projekte bleiben jedoch bislang vereinzelt, da sowohl die Förderbedingungen als auch die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen zum Beispiel für die Wohnungsbaugesellschaften nicht ausreichen.

Gerade die kommunalen Unternehmen können und müssen hier eine Vorreiter Rolle einnehmen. Insbesondere die Stadtwerke können hier deutlich mehr tun um den Weg in die postfossile Gesellschaft zu ermöglichen. Dazu fehlt es aber bislang am politischen Willen in der Stadt und dem entsprechenden Beschlüssen.

Mit der Vorstellung des neuen Klimakonzeptes der Stadt im Juni müssen wir mit allen Bürgern in eine politische Debatte eintreten um die Ziele zu diskutieren und aufgestellte Punkte umzusetzen. Klimaschutz ist immer auch eine Möglichkeit, eine Möglichkeit für neue Jobs, für ein höheres Lebensgefühl, für verbesserten Gesundheitsschutz und damit für die Zukunft unabdingbar.

BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN Leipzig fordern daher, dass das Thema Klimaschutz ernster genommen werden muss und die Stadt eine breite Bürgerbeteiligung schon vor der endgültigen Beschlussfassung ermöglichen muss.

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Posted by juergenkasek 

KlimaGerechtigkeit Leipzig und gegenstrom berlin - Aktionsdemo in Leipzig 15.10.

Am Freitag, 15. Oktober 2010 findet in Leipzig eine Aktionsdemo gegen Emissionshandel statt.

Leipziger Klimaaktivist/innen zeigen auf, wie dieser Mechanismus zum Klimaschutz bisher

versagt hat. Leipzig ist für die Aktionsdemo prädestiniert: Hier ist einer der internationalen

Handelsplätze für Emissionszertifikate.

Die Aktionsdemo beginnt um 15.00 Uhr am Kleinen Willy-Brand-Platz am Hauptbahnhof. Sie führt

durch die Innenstadt und macht Halt an Orten, an denen Emissionszertifikate an- und verkauft

werden. An vier Stationen werden die Mechanismen und relevanten Defizite des Emissionshandels

durch Straßentheater-Aufführungen dargestellt. Die Demonstration endet gegen 17.45 Uhr am

Augustusplatz.

Der Emissionshandel wurde einst gepriesen als Wunderinstrument der internationalen

Klimaschutzpolitik, aber bisher hat er nicht zur Reduktion von Klimagas-Ausstoß geführt. “Das

Gegenteil ist der Fall,” erklärt Timmo Krüger von KlimaGerechtigkeit Leipzig, “zudem haben

Industriekonzerne unverdiente Gewinne in Milliardenhöhe deswegen eingestrichen.” In der

Öffentlichkeit sei darüber nur wenig bekannt. Dabei könnte der Emissionshandel, der über die

Strombörse EEX erfolgt, geradewegs in die nächste Finanzmarkt-Blase führen.

“Vor den Türen der Universität wird wirksamer Klimaschutz zum Wetteinsatz. Das ist inakzeptabel und

darum machen wir diese Demonstration”, sagt Anne Hansen, die ebenfalls bei KlimaGerechtigkeit

engagiert ist.

Leipziger/innen und Berliner/innen arbeiten zusammen

Die Demonstration wird organisiert von KlimaGerechtigkeit Leipzig mit Unterstützung der Gruppe

gegenstrom berlin. Die Kooperation ist Bestandteil des “Global Day of Action”. In der Woche um den

12. Oktober 2010 finden weltweit Aktionen gegen den klima- und ernegiepolitische Fehlentwicklungen

statt. Der Aufruf zur Aktion wird von einem breiten Bündnis gestützt.

Neben dem Emissionshandel wird auch die unterirdische Lagerung von Kohlenstoffdioxid während der

Aktionen kritisch beleuchtet. Zur inhaltlichen Einstimmung wird es am Donnerstag, 14. Oktober 2010,

um 19.00 Uhr ein Podiumsgespräch (“Cap and Trade - Fluch oder Segen für unser Klima?”) in der

Universitätsbibliothek Albertina in Leipzig geben.

Unterstützer/innen: attac Leipzig, Bundesvorstand der Grünen Jugend, BUND Leipzig,

Die Grünen Leipzig, Die Linke Leipzig, NABU Leipzig, Linksjugend ['solid] Sachsen

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Posted by juergenkasek